Massnahme 18

Implementierung eines Naturgefahrenmanagements zur Verbesserung der regionalen Sicherheit und Widerstandsfähigkeit

Die Implementierung eines proaktiven Naturgefahrenmanagements ist unerlässlich, um die regionale Sicherheit und Widerstandsfähigkeit auch zukünftig aufrecht zu erhalten. Die Zunahme von extremen Wetterereignissen und anderen natürlichen Bedrohungen infolge des fortschreitenden Klimawandels erfordert eine umfassende Strategie, die sowohl präventive Massnahmen als auch schnelle Reaktionsfähigkeit bei Ereignissen umfasst. Eine solide Basis für das Naturgefahrenmanagement trägt dazu bei, langfristig die ökonomischen und sozialen Auswirkungen von Naturkatastrophen zu minimieren.

Stand der Umsetzung (Controlling März 2026)

  • Aktualisierungen der Gefahrenkarten infolge durchgeführter Schutzprojekte (wie bspw. Steinschlagverbauungen) erfolgt. Damit liegen gute Grundlagen für organisatorische, raumplanerische oder baurechtliche Massnahmen vor.
  • Erstellung von Einsatzplanungen Naturgefahren in drei Gemeinden
  • Start des Projekts Schutzbautenkataster: Der Schutzbautenkataster gibt eine Übersicht zu den im Kanton vorhandenen Schutzbauten und deren Zustand. Er ist Bestandteil des Schutzbautenmanagements, welches dafür sorgt, dass die vorhandenen Verbauungen eine möglichst lange Lebensdauer und eine robuste Schutzwirkung haben.
  • Publikation Bericht «Angepasste Reaktion auf Waldbrände»

Der Staatsvertrag zu Rhesi wurde in der Schweiz und in Österreich ratifiziert. Das internationale Hochwasserschutzprojekt soll 2026 in beiden Ländern zur Bewilligung vorgelegt werden.

Die Prüfaufträge für die Thursanierung konnten im Jahr 2025 abgeschlossen werden. Das angepasste Projekt wird der Bevölkerung voraussichtlich 2026 detailliert vorgestellt.