Massnahme 12

Erstellung eines verkehrsmittel-übergreifenden Verkehrsmodells

Die Kantonsverwaltung benötigt für Planungen mit verkehrlichen Auswirkungen sowie für Strassenbauprojekte (z.B. Planung neuer Strassen, Auswirkungen von Baustellen, Agglomerationsprogramme, räumliche Entwicklungen bzgl. Arbeitsplätze und Bevölkerung usw.) ein multi-modales kantonales Verkehrsmodell. Ein Verkehrsmodell ist ein vereinfachtes Abbild der realen Welt, worin die Bevölkerung mit ihren Aktivitäten, die Arbeitsplätze und die Verkehrsnetze simuliert werden. Es ermöglicht Analysen von Entwicklungsszenarien sowie verkehrs- und raumplanerischen Massnahmen, Untersuchungen der Standorterreichbarkeit, sowohl im Ist-Zustand als auch für zukünftige Prognosen. Mit einem multi-modalen Verkehrsmodell wird die Nutzung verschiedener Verkehrsmittel für unterschiedliche Wege untersucht. Die räumliche Abdeckung des Verkehrsmodells umfasst die Kantone St.Gallen, Appenzell Inner- und Ausserhoden und das grenznahe Umfeld (inner- und ausserhalb der Schweiz). Sie dienen der Vorbereitung von Entscheidungen für verschiedene Verwaltungsstellen (TBA, AöV, AREG) und die Politik.

Stand der Umsetzung (Controlling März 2026)

  • Ein Auftrag zur Untersuchung von Zähldatenlücken und Verkehrszählungen wurde durchgeführt.
  • Umsetzung IT-Durchführungsauftrag zwecks Einführung der Fachanwendung Verkehrsmodellierung; Beschaffung der Software PTV Visum1 erfolgt; Ausschreibung zur Modellierung erfolgt im Jahr 2026, ab Jahr 2029 Fertigstellung des finalen Modells mit Basisjahr und Prognosen

1 Die weltweit führende Software für Verkehrsplanung ermöglicht die makroskopische Modellierung von Verkehrsnetzen und der Verkehrsnachfrage, ÖV-Angebotsplanung sowie die Entwicklung von anspruchsvollen Verkehrsstrategien und -lösungen.