Massnahme 9
Cluster für Kreislaufwirtschaft bilden
Eine starke Kreislaufwirtschaft senkt den Ressourcenbedarf und vermindert Emissionen, z.B. bei der Gewinnung der Rohstoffe. Sie vermindert die Auslandabhängigkeit und ist Voraussetzung für die Klimaneutralität. Zur Stärkung der Kreislaufwirtschaft wird erstens die Zusammenarbeit involvierter Stellen gestärkt. Damit werden Optimierungen in der Abfallwirtschaft angestrebt. In der Folge können deutliche positive Effekte in der Ressourcenschonung und Kreislaufschliessung erzielt werden. Dabei soll die Menge der im Kanton St.Gallen deponierten mineralischen Bauabfälle kleiner als 10 Prozent der Menge der verwerteten Sekundärrohstoffe sein. Zweitens soll das St.Galler Energiekonzept 2021–2030 mit der Massnahme «Treibhausgasemissionen im Bauwesen senken» ergänzt werden.
Abfallplanung
Im Jahr 2025 überprüfte das Bau- und Umweltdepartement die Abfallplanung des Kantons St.Gallen. Die Planung ist wieder auf dem neusten Stand und spiegelt die aktuellen Bedürfnisse wider. Diese Prüfung findet alle fünf Jahre statt.
Deponien
Der Kanton St.Gallen plant mehrere Deponien, die 2025 in Mitwirkung oder Auflage gingen:
Mitwirkungen:
Aachen neues Fenster in Mörschwil für unverschmutztes und wenig belastetes Aushubmaterial
Sonnenfeld neues Fenster in Ermenswil (Gemeinde Eschenbach) für unverschmutztes und wenig belastetes Aushubmaterial sowie Kiesabbau
Auflagen:
Nutzbucherwald neues Fenster in Gossau und Oberbüren für unverschmutztes Aushubmaterial
Rütiholz neues Fenster in Häggenschwil für nicht verwertbares, unverschmutztes Aushubmaterial
Radmoos neues Fenster in Gossau für nicht verwertbare mineralische Bauabfälle und wenig belastetes Aushubmaterial
