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30. Interkantonale Planung der Gesundheitsangebote

Kantonsspital St.Gallen (Standort St.Gallen)

Interkantonale Planung der Gesundheitsangebote

Die Regierung erarbeitet eine interkantonale Planung für die Angebote im Gesundheitsbereich. 

Schweizer Premiere bei der Spitalplanung

Lenkungsausschuss Gemeinsame Spitalplanung
Treffen des Lenkungsausschusses des Projekts Spitalversorgung Modellplanung Ost im Regierungsgebäude in Herisau (Gesundheitsdirektionen, v.l.n.r.): Regierungsrat Rolf Widmer (GL), Frau Statthalter Monika Rüegg Bless (AI), Regierungsrat Urs Martin (TG), Regierungsrat Yves Noël Balmer (AR, Vorsitz), Regierungspräsident Bruno Damann (SG), Regierungsrat Peter Peyer (GR). (Bild: Kantonskanzlei AR)

Zum ersten Mal in der Schweizer Gesundheitspolitik spannen mehrere Kantone bei der Planung der kantonalen Gesundheitsversorgung zusammen. Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Glarus, Graubünden und St.Gallen wollen die Planung der Bereiche Akutsomatik, Rehabilitation und Psychiatrie gemeinsam angehen. Sie haben dazu am 26. Februar 2020 eine Absichtserklärung unterzeichnet. Im Dezember 2020 trat auch der Kanton Thurgau dem Projekt bei. Ziel ist es, die Spitallisten der einzelnen Kantone einander anzugleichen. Im Idealfall bestehen – dort, wo geografisch sinnvoll – gar gleichlautende Spitallisten. Damit kann eine Über-, Unter- oder Fehlversorgung vermieden werden.

Ziel (des Projekts «Spitalversorgung Modell Ost») ist es, die Spitallisten der sechs Kantone einander anzugleichen, um Synergien zu nutzen und eine qualitativ hochstehende Gesundheitsversorgung in der Ostschweiz sicherzustellen.

Regierungsrat Bruno Damann
Vorsteher des Gesundheitsdepartementes des Kantons St.Gallen

Spitalversorgung Modell Ost

26.02.2020: Unterzeichnung Absichtserklärung

Unterzeichnung der Absichtserklärung für eine gemeinsame Planung in den Bereichen Akutsomatik, Rehabilitation und Psychiatrie durch die Kantone Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Glarus, Graubünden und St.Gallen.

September 2020: Wahl externe Projektleitung

Wahl der socialdesign ag aus Bern als externe Projektleitung. Sie wird zusammen mit den Kantonen nun eine Modellplanung ausarbeiten und daraus die Auswirkungen auf jeden Kanton prüfen.

Weitere Strategien des Schwerpunktziels «Strukturentwicklung fördern»