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16. Erhaltung natürliche Ressourcen und Lebensraum

Obstbaumkultur mit Hochstämmern

Erhaltung natürliche Ressourcen und Lebensraum

Die Regierung sichert den Erhalt der natürlichen Ressourcen sowie des Lebensraums und sorgt für eine qualitative Aufwertung der Kultur- und Naturlandschaft sowie eine effiziente Nutzung der Flächen. 

Stand der Umsetzung der Strategie 2021

Die Tätigkeiten zu Nutzung und Erhaltung der natürlichen Ressourcen und Lebensräume erfolgen überwiegend im Rahmen der Vollzugsaufgaben des Amtes für Wasser und Energie, des Amtes für Umwelt und des Amtes für Raumentwicklung und Geoinformation in den Bereichen Gewässerschutz, Gewässernutzung, Bodenschutz, Luftreinhaltung, Lärmschutz usw. sowie der Richt- und Nutzungsplanung. Die im Richtplan ausgewiesenen Deponievolumen genügen aktuell den Vorgaben. Allerdings fehlt es an offenen Deponien für Aushub und Inertstoffe. Die Gesamtfläche belasteter Standorte mit altlastenrechtlichem Handlungsbedarf konnte aufgrund von zahlreichen Neueinträgen kaum reduziert werden. Die Verlängerung der Fristvorgaben für Untersuchungen und die finanzielle Entschädigung des Bundes für die Bearbeitung der Altlasten sind dringend notwendig. Die gewässerschutzrechtliche Grundkontrolle bei direktzahlungsberechtigten Landwirtschaftsbetrieben wird durch Dritte im Auftrag bearbeitet. Die Sanierung von gravierenden Mängeln muss durch das Amt für Umwelt verfügt und nachkontrolliert werden.

Zum Umsetzungscontrolling 2021

Der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen muss oft gegenüber den Bedürfnissen nach Fläche für Siedlung, Verkehr und Produktion zurückstehen. Mittlerweile hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass ein lebenswerter, natürlicher oder zumindest naturnaher Lebensraum ein wesentlicher Standortfaktor ist.

Regierungsrätin Susanne Hartmann
Vorsteherin des Bau- und Umweltdepartementes des Kantons St.Gallen

Bodenversiegelung im Kanton St.Gallen

Anteil der versiegelten Bodenfläche

Dass es immer weniger Tier- und Pflanzenarten gibt, hat oft mit dem Verlust an geeigneten Lebensräumen zu tun. Um die verbliebenen naturnahen Lebensräume zu schützen und zu pflegen, hat der Kanton verschiedene Massnahmen im kantonalen Richtplan, in der Biodiversitätsstrategie und in weiteren Instrumenten ergriffen. Mit der Umgestaltung von bisher stark durch die Menschen beeinflussten Landschaften kann es sogar gelingen, wieder mehr Lebensräume zu schaffen. Ein Beispiel dafür ist das Projekt RHESI, mit dem der Rhein zwischen Rüthi und Bodensee renaturiert werden soll. Die kantonale Raumbeobachtung verfolgt die Entwicklung der St.Galler Landschaft als Lebensraum für Menschen, Tiere und Pflanzen.

Zur offiziellen Webseite der kantonalen Raumbeobachtung

Weitere Strategien des Schwerpunktziels «Klimaschutz stärken»