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18. Schutz vor Naturgefahren

Visualisierung des Projekts Rhesi im Bereich der Frutzmündung

Schutz vor Naturgefahren

Die Regierung schafft Grundvoraussetzungen für den Schutz vor Naturgefahren.

Stand der Umsetzung der Strategie 2021

Die Naturgefahrenkarte wird laufend an geänderte Verhältnisse und neue Erkenntnisse angepasst, insbesondere auch nach der Umsetzung von Hochwasserschutzprojekten. An Kantonsgewässer sind derzeit verschiedene Hochwasserschutzprojekte in Planung. Teilweise ist die Projektierung bereits weit fortgeschritten. Insgesamt sind die Personalressourcen im Amt für Wasser und Energie nicht ausreichend, um auf Seite Kanton als Bauherr alle Projekte in der erforderlichen Qualität zu leiten. Ganz besonders gilt dies für die Umsetzungsphase. Das Bau- und Umweltdepartement wird die erforderlichen Ressourcen im Budgetprozess und in den Botschaften zu Kantonsratsbeschlüssen beantragen. Gegebenenfalls muss die die Weiterführung einzelner Projekte sistiert werden.

Zum Umsetzungscontrolling 2021

Klimawandel und Naturgefahren gehen Hand in Hand. Der Kanton hat die Aufgabe, sich den veränderten Bedingungen anzupassen und die Bevölkerung zu schützen.

Regierungsrätin Susanne Hartmann
Vorsteherin des Bau- und Umweltdepartementes des Kantons St.Gallen

Naturgefahren früher und heute

Naturgefahren bedrohen uns seit jeher. Doch gerade unsere jahrhundertelangen Anstrengungen, diese Gefahren durch mehr oder weniger umfangreiche Schutzbauten abzuwenden, haben in weiten Landesteilen die wirtschaftliche Entwicklung geprägt – oder überhaupt erst ermöglicht.

Die grossen Schadenereignisse der vergangenen Jahrzehnte haben gezeigt, dass wir neue Lösungen zu unserem Schutz finden müssen. Denn sowohl unsere Schutzansprüche als auch das Schadenpotenzial der Naturgefahren steigen rasch an. Auf Dauer wird es nicht mehr genügen, Gefahren nur mit Schutzbauten zu begegnen.

Unsere grossräumige Planung wird sich wieder vermehrt den natürlichen Gegebenheiten anpassen müssen. Die frühere Richt- und Nutzungsplanung hat die Natur nur lückenhaft berücksichtigt. Insbesondere, weil Grundlagen für ihre Beurteilung weitgehend fehlten.

Wie gehen wir im Kanton mit Naturgefahren um? Das lesen Sie im Leitfaden für Vorsorge und Schutz.

Weitere Strategien des Schwerpunktziels «Klimaschutz stärken»