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4. Leistungsstarke Infrastruktur

Areal der Standortentwicklung WILWEST auf den
Gebieten des Kantons St.Gallen und Thurgau

Leistungsstarke Infrastruktur

Die Regierung prüft neue Erschliessungskonzepte und sorgt durch die Nutzung neuer Technologien für eine leistungsstarke und zuverlässige Infrastruktur.

Unterirdischer Gütertransport bis nach St.Gallen

Mit dem Logistiksystem Cargo sous terrain sollen Güter in der Schweiz ab 2031 erstmals unterirdisch in Tunnels transportiert und über oberirdische Hubs am Stadtrand feinverteilt werden. Ziel ist, die Verkehrsbelastung auf der Strasse sowie die damit verbundenen Schadstoff- und Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Die Eröffnung einer ersten Teilstrecke ist im Raum Mittelland-Zürich geplant. Der Kanton St.Gallen plant einen möglichst raschen Anschluss an das zukunfts-weisende System und möchte die notwendigen Plangrundlagen für einen möglichen Anschluss schaffen. In einer Studie untersucht er darum die Möglichkeit einer Netzerweiterung in Richtung Ostschweiz. Die Studie soll Antworten zur möglichen Streckenführung, potenziellen Hub-Standorten, zu Synergiepotenzialen mit Entwicklungsprojekten sowie zur Machbarkeit liefern. Sie soll bis Frühling 2022 vorliegen.

Zur Medienmitteilung

Infrastrukturvorhaben

Im Kanton St.Gallen laufen derzeit verschiedene Vorhaben, um die Infrastruktur weiter zu optimieren. So hat der Kanton das Kapitel Mobilität im Richtplan überarbeitet. Ziel der Überarbeitung ist, Siedlung und Verkehr sowie die Verkehrsmittel aufeinander abzustimmen. Die Regierung schickt das Kapitel Mobilität bis am 31. August 2021 in die Vernehmlassung. 

Doppelspurausbau Goldach–Rorschach Stadt (© Kanton St.Gallen)

Angebotsverbesserungen im öV

Im Sommer 2019 hat das Bundesparlament den Bahnausbauschritt 2035 beschlossen. Damit können im Kanton St.Gallen an verschiedenen Orten Angebotsverbesserungen realisiert werden. Damit bereits vor Abschluss der umfangreichen Ausbauten der Bahninfrastruktur Angebotsverbesserungen möglich sind, hat der Kanton ein Fahrplankonzept für den Übergangszeitraum ab dem Jahr 2025 entwickeln lassen, das gegenwärtig vom Bund hinsichtlich seiner Machbarkeit geprüft wird.  

Voralpen-Express bei Rapperswil
Voralpen-Express bei Rapperswil (© SOB)
0 Stunden

Fernverkehr St.Gallen–München

Mit dem Abschluss der Arbeiten zur durchgehenden Elektrifizierung der Strecke Zürich–St.Gallen–Bregenz–München reduziert sich die Fahrzeit der Strecke St.Gallen–München ab Dezember 2020 auf noch 3 Stunden. Mit dem Fahrplan 2022 reduziert sich die Fahrzeit auf 2½ Stunden.

Quelle: Bericht öffentlicher Verkehr Kanton St.Gallen 2020

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Fernverkehr St.Gallen–Zürich

Dank dem Einsatz von Neigetechnik-Zügen sinkt die Fahrzeit zwischen St.Gallen und Zürich unter eine Stunde.

Quelle: Bericht öffentlicher Verkehr Kanton St.Gallen 2020

Total beförderte Fahrgäste im abgeltungsberechtigten Regional- und Ortsverkehr in Millionen

Quelle: Bericht öffentlicher Verkehr Kanton St.Gallen 2020

Weitere Strategien des Schwerpunktziels «Innovationskraft erhöhen»